Etwas Geschichte

Unsere weltweite Organisation von 200.000 engagierten jungen Menschen ist das Resultat einer Vision eines jungen Mannes aus St. Louis Amerika vor nicht ganz 100 Jahren. Mit dem Ziel konstruktive Ansätze für die Probleme der Zeit zu finden und sich in den Dienst des Gemeinwesens zu stellen, gründete Henry Giesenbier 1915 die Junior Chamber.

Die Idee fruchtete und breitete sich schnell über die gesamten Vereinigten Staaten aus. 1924 konnte daher die United States Junior Chamber of Commerce gegründet werden.
Besonders im angelsächsischen Raum fand die Bewegung rasch Aufnahme, bereits 1926 entstanden die ersten Kammern in England und Kanada. Im Jahre 1932 formierte sich ein gemeinsamer Exekutivrat der bestehenden Junior Chambers of Commerce mit dem Ziel zur weltweiten Ausweitung.
Im Jahre 1936 wurde dann in Brüssel die erste Juniorenkammer auf dem europäischen Kontinent gegründet..

1944 schließlich wurde anlässlich des ersten Weltkongresses in Mexico-City die Junior Chamber International (JCI) gegründet und 1947 wurde Belgien offiziell Mitglied der Bewegung. 
Seither stellte unser Land zwei Weltpräsidenten: Theo Staar 1949 und Réginald Schaumans 1991.

Heute ist JCI in über 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv und umfasst rund 5.000 lokale Kammern mit rund 200.000 Mitgliedern. Ihr Hauptsitz befindet sich St. Louis, Missouri, USA mit eigenem permanentem Sekretariat.

Die Juniorenkammer St. Vith Eifel-Ardennen

Unsere lokale Organisation wurde 1981 unter der Schirmherrschaft von Malmedy und Eupen durch 25 junge unternehmenslustige Menschen aus dem Raum St. Vith – Büllingen gegründet.

Am 12. September 1981 wurde sie beim Charterday als eine der zwei deutschsprachigen Juniorenkammern (neben Eupen) in der nationalen Dachorganisation Junior Chamber Belgium aufgenommen.

Bis 1995 hieß die Kammer übrigens "St. Vith – Büllingen", da die Mitglieder in der Gründungsphase vorwiegend aus diesen beiden Gemeinden stammten.
Die Namensänderung "St. Vith Eifel – Ardennen" sollte die Offenheit für Interessenten aus allen Gemeinden des Einzugsgebietes dokumentieren. Außerdem soll der neue Name an die besondere geographische Lage am Schnittpunkt zwischen zwei großen europäischen Kulturräumen erinnern.